Kunstausstellungsversicherung - Tarifdetails

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DieGothaer Kunstausstellungsversicherung - Tarifdetails

 

Geltungsbereich

Der Deckungsbereich erstreckt sich ggf. auf alle Länder und Orte der Erde.

Die Versicherung gilt für den Zeitraum der Ausstellung und während der Transporte zur und von der Ausstellung, von Wand zu Wand bzw. von Nagel zu Nagel. Aufenthalte beim Restauratoren, Fotografen etc. können nach Vereinbarung mitversichert werden.

 

Umfang der Versicherung

Die Gothaer trägt alle Gefahren, denen die Güter während der Ausstellung sowie während der Hin- und Rücktransporte ausgesetzt sind. Versichert werden können neben Kunst- und Kulturgütern auch Antiquitäten sowie ähnliche Sammlungsgegenstände.

 

Leistung im Schadensfall

Bei Verlust oder Totalschaden erhält der Kunde den Versicherungswert. Bei Beschädigungen erhält er die gesamten Restaurierungskosten zuzüglich einer eventuellen Wertminderung bis zur Höhe des Versicherungswertes. Bei Beschädigungen von künstlerischen plastischen Darstellungen kompositioneller Art wie zum Beispiel Collagen, Materialbildern und Kompositionen etwa aus Metall, Kunststoff, Stein, Glas oder ähnlichem werden die Kosten der fachgerechten Restaurierung ersetzt.

 

Welche Gegenstände sind nicht versichert?

Grundsätzlich sind Objekte, die im Freien ausgestellt werden, nicht im Versicherungsumfang enthalten. Unter bestimmten Voraussetzungen können nach Vereinbarung derartige Exponate in den Deckungsumfang mit aufgenommen werden.

 

Welche Gefahren und Schäden sind nicht abgedeckt?

Nicht versichert sind Schäden durch politische Gefahren, Kernenergie, Diebstahl und Abhandenkommen wertvollerer Gegenstände kleineren Formats, die nicht in Vitrinen aufbewahrt werden. Auch sind Diebstahl und Unterschlagung durch Angestellte, Schäden durch inneren Verderb oder die natürliche Beschaffenheit nicht versichert. Das Fehlen oder Mängel an einer im Kunsthandel üblichen Verpackung, Nichteinhalten von Lieferfristen, Verzögerungen der Reise sowie Schäden durch klimatische Beanspruchungen und Benutzung oder Vorführung sind ebenfalls nicht abgedeckt.

 

Schadenbeispiele

Beispiel 1

Eine Leihgabe an ein Museum wird über einen Kunstspediteur abgewickelt. Als die Skulptur nach drei Wochen wieder im Atelier des Künstlers angeliefert wird, weist sie nach dem Auspacken an mehreren Kanten Absplitterungen auf. Der Transporteur weist den Schaden von sich, da er das Kunstwerk bereits verpackt zum Rücktransport übernommen und während des Transportes angemessen behandelt hat. Das leihnehmende Museum will die Skulptur allerdings in einem einwandfreien Zustand transportgerecht verpackt und übergeben haben. Ein langwieriger und kostenintensiver Streit ist vorprogrammiert.

Beispiel 2

Eine bronzene Statue eines bekannten Komponisten wird öffentlich ausgestellt. Bereits in der ersten Nacht wird diese von Unbekannten geteert und gefedert. Es entstehen Reinigungs- und Wiederherstellungskosten in beträchtlicher Höhe.

Beispiel 3

Ein wertvolles Bild kleineren Formats wird per Luftfracht von Köln nach New York versandt und kommt auf dem Transportweg abhanden. Die Haftung des Verkehrsträgers liegt gemäß dem Montrealer Übereinkommen bei 19 Sonderziehungsrechten je Kilogramm Frachtgewicht. Eine auch nur annähernde wertgerechte Entschädigung ist somit ausgeschlossen.

 
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