Umwelthaftpflicht - Tarifdetails

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Umwelthaftpflicht der Gothaer - Tarifdetails

 

Was ist versichert?

Versichert ist die gesetzliche Haftpflicht des versicherten Betriebes für Folgeschäden durch Umwelteinwirkungen.

 

Was sind Umwelteinwirkungen?

Es liegt eine Umwelteinwirkung vor, wenn sich Stoffe, Erschütterungen, Geräusche, Druck, Strahlen, Gase, Dämpfe, Wärme oder sonstige Erscheinungen in Boden, Luft oder Wasser ausgebreitet haben. Mögliche Schäden durch elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder sind als durch Umwelteinwirkung entstanden anzusehen. Dies gilt ebenfalls für ein von einem Betrieb auf ein Nachbarhaus übergreifendes Feuer.

 

Für welche Schäden besteht Versicherungsschutz?

Der Leistungsumfang der Umwelt-Haftpflichtversicherung erstreckt sich auf Personen-, Sach- und Vermögensschäden, verursacht durch Umwelteinwirkungen.

 

Bis zu welcher Höhe leistet die Umwelt-Haftpflichtversicherung?

Steht die Verpflichtung zum Schadenersatz fest, ersetzt die Umwelt-Haftpflichtversicherung dem Geschädigten den Schaden bis zu den vertraglich vereinbarten Deckungssummen.

 

Wonach richtet sich die Höhe der Deckungssummen?

Die Regeldeckungssummen betragen zur Zeit 2.000.000 Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Darüber hinausgehende Deckungssummen richten sich nach Ihrem speziellen Umweltrisiko.

 

Wo gilt die Umwelt-Haftpflichtversicherung?

Die Umwelt-Haftpflichtversicherung gilt für Anlagen in Deutschland. Sofern von Umwelteinwirkungen im Inland Schäden im Ausland entstehen, besteht hierfür ebenfalls Versicherungsschutz.

 

Welche Ausschlüsse gibt es?

Neben den allgemeinen Ausschlüssen der Haftpflichtversicherung gibt es noch umweltspezifische nicht versicherte Risiken wie zum Beispiel Schäden an den Umweltmedien Luft, Wasser und Boden selbst, soweit es sich hierbei um Allgemeingüter handelt oder Ansprüche aus Schäden, die entstanden sind durch Verschütten, Abtropfen, Verdampfen oder Ähnliches beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen.

 

Bausteine und Schadenbeispiele

Die Gothaer Umwelthaftpflichtversicherung lässt sich exakt auf die Bedürfnisse des Unternehmens abstimmen. Dabei kann aus sieben Bausteinen genau das Benötigte ausgewählt werden.

1. Schäden mit einer Anlage, die unter das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) fällt.
Beispiel: Ein Öltank eines Betriebes läuft aus und gerät in Brand. Durch Ruß wird das Nachbargebäude beschädigt.
Lösung: Da sich die Ursache über die Luft verbreitet hat, ist der Schaden durch Baustein eins gedeckt.

2. Schäden mit einer Anlage, die unter Anhang 1 des Umwelthaftungsgesetzes (UmweltHG) fällt.
Beispiel: In einem Holz verarbeitenden Betrieb gerät eine Herstellungsanlage für Spanplatten durch einen technischen Defekt in Brand. Eine hohe Rauchsäule verursacht in der Nachbarschaft Rußschäden an Gebäuden und Autos und auf einem Feld verdirbt Gemüse.
Lösung: Da Spanplattenanlagen in Anhang eins des UmweltHG aufgeführt sind, ist der Schaden durch Baustein zwei gedeckt.

3. Schäden mit einer sonstigen deklarierungspflichtigen Anlage.
Beispiel: In einer Großräucherei für Schinken fällt die Anlage aus. Daraufhin schlagen die Emissionen auf ein Weizenfeld nieder, wodurch das Getreide verdirbt.
Lösung: Die Räucherei ist eine genehmigungspflichtige Anlage, daher ist der Schaden durch Baustein drei gedeckt.

4. Schäden durch Abwasseranlagen- und Einwirkungsrisiko.
Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über eine eigene Abwasserbehandlungsanlage. Durch einen Fehler wir dort der Reinigungsvorgang unterbrochen und das Abwasser direkt in einen Fluss geleitet. Dadurch kommt es zu einem Fischsterben im nahe gelegenen Forellenzuchtbetrieb, der auf Schadenersatz klagt.
Lösung: Derartige Haftungspflichten sind durch Baustein vier gedeckt.

5. Schäden mit einer Anlage, die unter Anhang 2 des Umwelthaftungsgesetzes (UmweltHG) fällt.
Beispiel: Am Rande eines Werkgeländes befindet sich eine oberirdische Tankanlage für Butan. Durch einen Brand kommt es zu einem Gasgemisch, das sich entzündet und explodiert. Die Druckwelle zerstört Fensterscheiben in der Nachbarschaft, Menschen müssen evakuiert werden.
Lösung: Da das Lager der Störfallverordnung unterliegt, ist der Schaden durch Baustein fünf gedeckt.

6. Schäden durch Anlagenregressrisiko.
Beispiel: Ein Tankbauunternehmen liefert einen unterirdischen Ölbehälter und schließt ihn an. Weil die Anschlüsse jedoch undicht sind, tritt Öl aus. Dadurch werden umfangreiche Bodensanierungen nötig.
Lösung: Da die haftpflichtige Firma eine WHG-Anlage gemäß Baustein eins herstellt, sind die Kosten durch Baustein sechs abgesichert.

7. Sonstige Umweltschäden.
Beispiel: Bei Schweißarbeiten gerät ein Gebäude mit Kunststofffenstern in Brand. Dadurch entsteht säurehaltiges Kondensat, das in der Nachbarschaft die Gesundheit mehrerer Anwohner schädigt.
Lösung: Da Schweißgeräte keine Anlagen im Sinne der Bausteine eins bis fünf sind und Schweißen keine Tätigkeit nach Baustein sechs ist, deckt Baustein sieben die Ansprüche der Geschädigten ab.

 
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